Nach dem Durchzug des Wirbelsturms Eloise stehen grosse Gebiete in Mosombik unter Wasser:

Situation am 24. Januar

Pilot Andy Kuret berichtet:
Liebe Freunde, es war ein langer Tag, ein Guter! Gott hat Gebete erhöht! Ja, Häuser wurden abgedeckt, Strassen überschwemmt, Maisfelder zerstört, Dörfer isoliert, Mobilfunkantennen umgeknickt aber der Schaden ist überschaubar! Wir sahen keine Menschen in unmittelbarer Not auf Dächern oder Bäumen! In einem Gebiet so gross wie die Schweiz hatten die Menschen genügend Zeit, sich auf Anhebungen in Sicherheit zu bringen! Dies sind die Ergebnisse von unseren drei Erkundungsflügen! Eventuell machen wir morgen nochmals zwei in Gebieten, welche wir heute nicht abdecken konnten! Mercy Air und ASAM sind die einzigen vor Ort! Ich bin heute 520km im Tiefflug über eine Ecke des betroffenen Gebietes geflogen! Danke für eure Gebete und Unterstützung!

Liebe Grüsse Andy

Und hier die Bilder:

Mercy Air Flotte auf der ASAM Basis in Mucumbeze

Wir haben eine ähnliche Situation wie vor knapp zwei Jahren nach dem Wirbelsturm Idai.
Hier Szenen aus den Katastropheneinsätzen von damals:

Bericht vom 25. Januar

Matthias Reuter berichtet:
Zwei sehr lohnende Flüge heute. Erster Flug zu einer Gruppe von Gemeinden nur 40 km nördlich von Beira namens Nhamasinguere. Ein medizinischer Missionsfreund aus Beira unterhält eine kleine Farm mit viel Engagement in der Gemeinde.
Dieser erste Flug des Tages sollte die Strassensituation beim Zugang zu diesen Gemeinden, den Zustand der Häuser und die Ernährungssituation der Bevölkerung beurteilen. Als wir der Strasse folgten, wurde schnell klar, dass das Hochwasser zahlreiche Schäden am nach Norden führenden Feldweg verursachte.
Die Straße hat Holzbrücken und einige wurden komplett zerstört. Die Sandpiste, die diese isolierten Gemeinden mit der Zivilisation verbindet, ist an mehreren Stellen unterbrochen. Unser Missionsfreund sagte immer wieder: „Oh nein, ich hätte nie so viel Schaden erwartet. Das ist so ein großer Rückschlag… “
Als wir uns dem Dorf selbst näherten, sahen wir mehrere Dächer auf dem Boden liegen, die von den Gebäuden weggeblasen wurden. Die Bewertung wurde durch die recht schnelle Annäherung eines riesigen Gewittersystems jäh unterbrochen. Wir haben es gerade noch rechtzeitig nach Beira geschafft. Der Sturm dauerte mehrere Stunden und erst am späten Nachmittag konnte der Hubschrauber eine VIP-Regierungsdelegation in das Flüchtlingslager GuaraGuara fliegen, um sich aus erster Hand ein Bild von der neuen Situation dort zu machen. Viele hatten diesen erhöhten Ort inmitten der Überschwemmungen erreicht.

Mit Dank -Matthias