Mercy Air und Wings Like Eagles im Dauereinsatz

Nachdem Zyklon Idai Tod und Verwüstung nach Mosambik gebracht hat, fliegen die Mercy-Air-Piloten vor allem Einsätze für die Menschen, die auf dem Landweg gar nicht mehr erreichbar sind. Auch dank ihrer exzellenten Ortskenntnisse waren Helikopterpiloten wie die Schweizer Joel Bärtschi und Matthias Reuter von Mercy Air unter den ersten, die Hilfseinsätze geflogen sind. „Wir fliegen Trinkwasser, Nahrungsmittel und Medikamente zur Landbevölkerung, die ausserhalb der Stadt Beira praktisch auf sich alleine gestellt ist“, so Reuter. So sei etwa das Dorf Espungabera (Bild) völlig abgeschnitten, da alle verbindenden Brücken von den Wassermassen weggeschwemmt wurden.

Koordination durch Adrian Nance
Die Hilfe aus der Luft wird seit Tag Eins nach „Idai“ von Adrian Nance koordiniert. Nance war in seiner aktiven Zeit als Offizier der British Royal Navy unter anderem Kommandant (Commodore) des Zerstörers HMS Nottingham und ist Gründer der Non-Profit-Organisation Wings Like Eagles. Vom Flugplatz Beira aus fliegen unter seiner Leitung 25 Helikopter und Flugzeuge ihre Einsätze in Mosambik, darunter die Helikopter von Mercy Air. Auch dank der raschen finanziellen Unterstützung durch Wings Like Eagles konnte das Team von Mercy Air nach dem Zyklon sofort reagieren und die erste humanitäre Luftbrücke vor Ort herstellen. Mercy Air ist deshalb äusserst dankbar für die hervorragende Partnerschaft mit Wings Like Eagles.

Nach Schätzungen der UNO haben durch den Zyklon mindestens 600000 Menschen ihr Obdach verloren und sind dringend auf Hilfe angewiesen. Die Stiftung Mercy Air nimmt Spenden zur Unterstützung ihrer Einsätze in Mosambik gerne entgegen.